Landesdurchschnitt 4.178
Colonia9.707+19,7 %Soriano7.964−7,6 %San José6.842+5,1 %Canelones6.492−5,7 %Maldonado5.647−2,0 %Florida5.265+12,3 %Balkenlänge und Reihenfolge folgen den amtlichen Jahreswerten. Prozentwert: Veränderung gegenüber 2024.

Der Preis
Der Schnitt lag 2025 bei 5.138 US-Dollar je Hektar, 9 % unter dem Vorjahr. Damit gehört Río Negro trotz des Rückgangs zu den sechs teuersten Departamentos des Landes.
Die Zahl, auf die es hier ankommt
44 Verträge, 18.180 Hektar. Das ergibt eine mittlere Parzelle von 413 Hektar, den zweithöchsten Wert Uruguays. Zum Vergleich: in Canelones sind es 33.
Río Negro ist agroindustriell geprägt. Ackerbau mit Soja, Weizen und Gerste im grossen Massstab, dazu Forstwirtschaft und das Zellstoffwerk bei Fray Bentos als industrieller Abnehmer. Wer hier kauft, kauft in aller Regel einen fertigen Betrieb, keine Fläche zum Zusammenlegen.
Was der dünne Markt bedeutet
Wenige Transaktionen sind ein zweischneidiges Signal. Einerseits werden hier ernsthafte Objekte gehandelt, andererseits erscheint passendes Angebot unregelmässig. Für einen Käufer heisst das: Vorlaufzeit einplanen und bei einem passenden Objekt entscheidungsfähig sein, statt auf die nächste Gelegenheit zu warten.
- Passt für: Käufer mit Betriebsgrösse im Blick und mehrjährigem Zeithorizont
- Passt nicht für: kleine Einstiegsflächen, kurzfristige Kaufabsicht
Quellen
Zahlen geprüft am 2026-07-27
Angaben dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Preisangaben sind Durchschnittswerte offizieller Statistik und keine Bewertung einzelner Objekte.