Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Agrarland-Investment in Uruguay

Die Fragen, die uns Investoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz am häufigsten stellen: sachlich beantwortet, mit Verweis auf die Quelle, wo Zahlen im Spiel sind.

10 Fragen
Können Ausländer in Uruguay Agrarland kaufen?

Ja. Ausländische Investoren erwerben Grundeigentum zu exakt denselben Bedingungen wie uruguayische Staatsbürger. Es sind keine Sondergenehmigungen erforderlich und auch kein Visum. Sie müssen weder in Uruguay ansässig sein noch ein lokales Bankkonto führen.

Was kostet ein Hektar Agrarland in Uruguay?

Der landesweite Durchschnittspreis lag 2025 laut DIEA/MGAP bei 4.178 US-Dollar pro Hektar, der höchste Wert der Datenreihe. Die tatsächliche Spanne ist deutlich breiter und hängt von Bodenqualität, Nutzungsart, Wasserzugang und Lage ab.

Welche laufende Rendite ist realistisch?

Die offiziellen DIEA-Pachtwerte für das erste Halbjahr 2025 lagen im Landesdurchschnitt bei 130 USD je Hektar und Jahr, nach Nutzungsart zwischen 82 USD (Rinderhaltung) und 273 USD (Ackerbau). Renditen sind indikativ, historisch und nicht garantiert.

Wie lange dauert ein Kauf?

Nach dem Vorvertrag wird üblicherweise ein Zeitraum von etwa 60 bis 90 Tagen für die rechtliche Prüfung angesetzt, bevor der notarielle Abschluss erfolgt.

Muss ich für den Kauf nach Uruguay reisen?

Rechtlich nicht, der Abschluss ist über Vollmacht möglich und Zahlungen laufen üblicherweise über Treuhand. Wir empfehlen dennoch mindestens eine Besichtigungsreise, bevor eine verbindliche Entscheidung fällt.

Gibt es Beschränkungen bei der Kapitalrückführung?

Nein. Uruguay kennt keine Beschränkungen der Gewinnrückführung oder Kapitalrepatriierung und unterhält einen freien Devisenmarkt. Transaktionen werden üblicherweise in US-Dollar abgewickelt.

Was ist der CONEAT-Index?

Ein öffentlich einsehbares Bodenklassifizierungssystem, das jede Parzelle Uruguays nach Produktivität bewertet. Der Landesdurchschnitt entspricht 100, die Werte reichen von etwa 5 bis 263.

Ist AegisTierra ein Makler?

AegisTierra ist in Österreich gewerberechtlich zur Immobilienvermittlung befugt und wird ausschliesslich für die Käuferseite tätig. Wir bieten keine eigenen Objekte an und nehmen keine Vergütung von Verkäufern oder deren Maklern, die Vermittlungsprovision zahlt allein unser Auftraggeber. Rechts- und Steuerberatung erbringen wir nicht; dafür koordinieren wir geprüfte lokale Spezialisten.

Welche Mindestinvestition ist sinnvoll?

Das hängt von der Nutzungsart ab. Rinderhaltung benötigt für Skaleneffekte in der Regel mehrere hundert Hektar; verpachteter Ackerbau ist ab deutlich kleineren Einheiten darstellbar. Wir strukturieren jedes Mandat individuell nach Zielen, Budget und Zeithorizont.

Wie werde ich in Uruguay steuerlich ansässig?

Es bestehen mehrere Wege, unter anderem über physische Anwesenheit, über eine Immobilieninvestition ab einer Mindesthöhe sowie über eine unternehmerische Investition mit Arbeitsplatzschaffung. Die Schwellenwerte sind in indexierten Einheiten definiert und ändern sich jährlich; verbindliche Auskunft erteilt ein uruguayischer Steuerberater.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Schreiben Sie uns oder vereinbaren Sie ein vertrauliches Erstgespräch. Wir beantworten auch Fragen, aus denen kein Mandat wird.

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