Landesdurchschnitt 4.178
Colonia9.707+19,7 %Soriano7.964−7,6 %San José6.842+5,1 %Canelones6.492−5,7 %Maldonado5.647−2,0 %Florida5.265+12,3 %Río Negro5.138−9,0 %Flores4.667−11,7 %Durazno4.032−17,5 %Rocha3.839+22,3 %Balkenlänge und Reihenfolge folgen den amtlichen Jahreswerten. Prozentwert: Veränderung gegenüber 2024.

Der Preis
Lavalleja lag 2025 bei 3.736 US-Dollar je Hektar, ein Plus von 5,1 % gegenüber dem Vorjahr und rund 11 % unter dem Landesdurchschnitt.
Ein aktiver Markt in mittleren Grössen
Mit 160 Kaufverträgen über 15.983 Hektar hatte Lavalleja 2025 nach Canelones die meisten Transaktionen des Landes. Die mittlere Parzelle liegt bei genau 100 Hektar. Das ist eine für Erstkäufer ungewöhnlich zugängliche Kombination: verhältnismässig viel Angebot in einer Grössenordnung, die sich mit überschaubarem Kapital erwerben lässt.
Sierras statt Ackerland
Die Landschaft aus Hügelketten, Felsformationen und Wasserläufen um Minas prägt die Nutzung. Ackerbau ist auf ebenen Lagen begrenzt, der Schwerpunkt liegt auf Rinder- und Schafhaltung, dazu Forst und lokal Gesteinsabbau. Wer eine Fläche vor allem für Reihenkulturen sucht, ist im Litoral besser aufgehoben.
Umgekehrt hat die Topografie einen Marktwert, den der reine Ertragsblick übersieht: Lavalleja ist Naherholungsgebiet, gut zwei Fahrstunden von Montevideo, und Flächen mit Wasser, Fels und Ausblick finden hier einen zweiten Käuferkreis.
Quellen
Zahlen geprüft am 2026-07-27
Angaben dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Preisangaben sind Durchschnittswerte offizieller Statistik und keine Bewertung einzelner Objekte.